Was treibt eigentlich Sergej Kirjakov?

Aug 25th, 2008

Sergej Kirjakov, alias Kiki, Teilnehmer des legendären Wunder vom Wildpark, Karlsruhes 7:0 gegen FC Valencia im November ‘93, Winnie Schäfers Leibling, ist jetzt – nein, nix spektakuläres – Spielervermittler und spielt in der Ü32 neben Fredi Bobic von Hertha BSC. Von 1992 – 98 beim Karlsruher Sportclub, dann ein Jahr noch in Hamburg. 174 Erstligaspiele und 31 Tore, das ist seine Bilanz in der 1. Liga.

1999 rief sein Mentor Schäfer ihn zum damaligen 2.Liga Aufsteiger Tennis Borussia Berlin. Finanzielle Ungereimtheiten um den damaligen Sponsor Göttinger Gruppe hieß Lizenzentzug und TeBe musste absteigen.  Kiki hielt sich ein halbes Jahr beim Berliner Amateurverein TuS Makkabi fit und wechselte dann zum Jahresbeginn 2001 nach China zu Yunnan Hongta. 2 Jahre spielte er dort und noch ein weiteres bei Shandong Luneng Taishan FC. 2004 kehrte er nach Berlin zurück.

Kirjakov trat nach seinem Karriereende noch einmal ins öffentliche Licht. 2007 bot eine russische Investment-Gruppe 25 Mio. für  Carl-Zeiss Jena. Die DFL lehnte den sich anbahnenden Kontrakt jedoch ab. Kirjakov spielte die Rolle des Kontaktes zwischen Jena und den Investoren.

Autor: Trainer Bussi





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