Namenlos

Aug 25th, 2008

Was für ein Aufschrei ging vergangene Woche durch den deutschen Blätterwald. Keine personifizierten Nationalmannschaftstrikots unserer Helden mehr, nur vorkriegszeitliche Jerseys mit einer Nummer von 1 – 11 für die auflaufende Mannschaft.

Der DFB sieht sich schon in den roten Zahlen. «Das ist nicht nur für die Fans schade, sondern auch für unser Merchandising», so Team-Manager Oliver Bierhoff. Und dann auch noch die Frage im ZDF, ob der DFB künftig die Polizeieinsätze selbst zahlen müsse. Oje, oje, oje, armer Olli.

Welch ein Szenario: Millionen auf den Fanmeilen im Lande. “Und mit der Nummero 7 Michael….” Und der millionenschwere Chor antwortet SCHWEINSTEIGER!” Was für ein Chaos. Und was soll Vater Meyer machen? Sohnemann Cornelius-Rouwen steht nun mal auf Poldi, mag aber die Bayern nicht, sondern Köln. Dann geht nur die Nationalmannschaft. Aber welche Nummer? Die 11? Poldi sitzt aber beim ersten Länderspiel nach Weihnachten auf der Bank, weil Löw sein 4-5-1 wieder entdeckt und Rolfes läuft mit der 11 auf. Da ist das Geschrei aber groß zu Hause.

Und was würde nur Lahm machen ohne seine 16, oder Micha Ballack ohne seine 13? Und was würde adidas machen ohne seine 13 ohne Ballack? Genau, einstampfen.

Aber wohl alles ein großes Gelärme um nichts. “Alles nur ein Missverständnis”, so die FIFA gegenüber sport.ARD.de . Es ist den Verbänden frei überlassen ihre Trikots von 1- 18 durchzunummerieren und ja, auch die Spielernamen dürfen drauf. Es sollte bloß absurd hohe Nummern vermieden werden. Damit fällt nun leider Poldis 20 weg.

König des Nummernwahnsinns ist übrigens der Chilene Zamorano. “Seine” Rückennummer 9 musste er an den damals schlanken Ronaldo abgeben. Zamorano aber ganz clever. Er nahm die 18 und verband sie mit einem Plus. Nach Adam Riese….Richtig 9.

Für alle Fans der Historie von Rückennummern der klicke hier.

Autor: Trainer Bussi





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Ein Kommentar
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  1. Bei dem Anblick des “neuen” Jersey-Drucks fühlte ich mich gleich an die guten alten 70er erinnert. Fehlt nur noch, dass sich die Jungens wieder ‘ne Mähne wachsen lassen – würde der Namenlosigkeit zumindest gut tun ;-)

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