Maradona neuer Trainer Argentiniens
Maradona ist zurück auf der großen Bühne des Fußballs. Die Hand Gottes wird den, nach einer schmerzlichen 1:0-Niederlage gegen Chile, zurückgetretenen Alfio Basile als Nationaltrainer Argentiniens beerben.
Ihm zur Seite wird der erfahrene Carlos Bilardo stehen unter dem Diego Maradona seinen größten fußballerischen Triumph erlangte, den Weltmeistertitel 1986 in Mexico. Desweiteren werden ihm noch weitere Assitenten, darunter Brown, Batista und Olarticoechea, alle ebenso Weltmeister von ’86, unterstützen.
Maradona hat kaum nennenswerte Erfahrungen als Coach gesammelt, gerademal 23 Partien saß er auf der Trainerbank bei zwei Vereinen in Arbentinien, zu einer Zeit, wo er eine Dopingsperre als Spieler absitzen musste.
Fußballerisch immer noch als ein Gott in Argentinien verehrt, sind die Argentinier skeptisch, ob das Experiment Maradona gelingen wird. Bei infobae.com stimmten 80% der Befragten gegen Maradona als neuen Trainer. Denn seinem Weltmeistertitel von 1986 folgten nur noch Drogenskandale und abgebrochene Entziehungskuren auf Kuba.
Maradona zerlegte in dieser Zeit sein eigenes Bild einer lebenden Legende. Trauriger Höhepunkt war in meinen Augen sein Abschiedsspiel in Buenos Aires 2005, als ein stark übergewichtiger Maradona Standfußball zelebrierte und sich feiern ließ.
Aber vielleicht hat er das jetzt selbst erkannt und sich von einem glühenden Fan der Gauchos mit Fiesta auf den Tribünen der Welt zum Chef der Nationalmannschaft entwickelt. Man darf gespannt sein. Und die fehlende Erfahrung hat noch nie wirklich geschadet. Fragt mal Klinsi.
---Nov 5th, 2008
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