Die schützenden Fäuste des Roman W.

Hätte er die mal in den entscheidenden Situationen hochbekommen… Nachdem der Dortmunder Schlussmann (offenbar instinktiv) versuchte, einem der Elf “Stall-Esel” (Zitat: Kloppo) mit der Doppelfaust niederzustrecken, deutete er dem nachgiebigem Schiedsrichter gestenreich, dass das als schützende Handhaltung verstanden werden müsse. Müde vom ständigen Kartenzeigen winkte der Unparteiische desinteressiert ab und ließ weiterspielen. Selbst Béla erkannte nach der dritten Zeitlupe, dass die Kampfhaltung eine rote Karte hätte nach sich ziehen müssen. Schade, dass Roman nach dieser Aktion sein Pulver für dieses Spielchen offenbar verschossen hatte. Beim vierten Elfer von Udinese hatte er die richtige Ecke zwar erahnt, seine Fäuste saßen aber diesmal nicht am richtigen Platz. Wenn er den gehabt hätte… So verloren die Borussen das hart erkämpfte Glücksschießen am Ende mit 3:4.

Sportlich gesehen war zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht abgepfiffen. Im Kabinengang möchte Klopp gerade noch ein bisschen in die Kamera der ARD lächeln, als ihn ein Ordner des italienischen Erstligisten unverblümt zu verstehen gibt, dass das weder der richtige Zeitpunkt, noch der richtige Ort für ein Interview sei. Der “Brutalo-Ordner” (BILD) schubste, fluchte und drängelte den Trainer des BVB aus seinem Hoheitsgebiet. Wo ist eigentlich Weidenfeller, wenn man ihn braucht?

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Okt 3rd, 2008


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