Bayern vs. Inter oder Buddha gegen Herrera

Gestern war es so weit: die letzte Generalprobe des absoluten Topfavoriten auf die deutsche Meisterschaft, der große Bayern München traf im Rahmen des Franz-Beckenbauer-Cups auf den italienischen Champion Inter Mailand.

Bayern, angetreten ohne Ribery, Toni, Borowski, Sagnol, Schweini und die Olympiafahrer Breno und Sosa, wartete mit einer überraschenden Anfangsformation auf. Klinsi entdeckte die Dreierkette neu, dazu auf den außen Lahm und Lell. Die Erfindung des 3-2-1-2-2, welches in der Anfangsphase auch den von Klinsmann geforderten One-touch-fussball gewährleistete und das Mittelfeld schnell und gefällig überbrückt wurde. Allerdings konnten die Bayern keine wirklichen Torchancen gegen seeeehr tief stehende Mailänder herausspielen.

In der 20. musste verletzungsbedingt auf das 4-4-2 umgestellt werden und es war vorbei mit der Herrlichkeit. Schauen Sie mal in die Gesichter der Bayern, entspannt und gelassen, so stellte der Kommentator den Bezug auf das neue Bayern-Zentrum her und das übertrug sich auch auf das Spiel der Münchner. Keine Torgefahr, keine Ideen, hin und hergeschiebe im Mittelfeld.

Gut, was man den Bayern zugestehen muss: Mourinho erinnertesich an die alten Glanzzeiten Inters in den Sechzigern und ließ Catenaccio spielen in Perfektion. Mancini schoß dann auch noch in der 52. das 1:0 für Inter, das Paradeergebnis aller Italiener.

Bayern hatte in den letzten 5 Minuten dann doch noch 2 Chancen durch Toni Kroos Fernschüsse, aber spielerisch konnte der deutsche Meister nicht überzeugen.

Stimmen zum Spiel

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Aug 6th, 2008


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2 Kommentare
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  1. [...] man jetzt schon von den ersten Titeln für die Bayern (Hitzfeld wurde Trainer des Jahres), was nach dem gestrigen Rumgegurke von einem gewissen Schmunzeln begleitet wird – zumindest ging es mir [...]

  2. [...] man jetzt schon von den ersten Titeln für die Bayern (Hitzfeld wurde Trainer des Jahres), was nach dem gestrigen Rumgegurke von einem gewissen Schmunzeln begleitet wird – zumindest ging es mir [...]

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